In drei Monaten vom KI-Prototyp zum echten ProduktIn drei Monaten vom KI-Prototyp zum echten Produkt

In drei Monaten vom KI-Prototyp zum echten Produkt

July 14, 2026

In drei Monaten vom KI-Prototyp zum echten Produkt

Ein Tag für den Prototypen. Drei Monate bis zum Einsatz im eigenen Produktumfeld.

Ende März hatte die HSH beim ersten FORUM KI-Hackathon in Ingolstadt gezeigt, wie schnell sich mit KI eine Anwendung entwickeln lässt. Beeindruckend, aber noch außerhalb der eigenen Softwareplattform. Eine gute Demo, noch kein echtes Produkt.

Ende Juni war die HSH deutlich weiter: Aus dem Prototyp war eine Anwendung im bestehenden Produktumfeld geworden.

Fast noch spannender: Nebenbei entstand ein Werkzeugset aus 27 spezialisierten KI-Agenten und 39 Skills. Die Agenten übernehmen Aufgaben in Architektur, Entwicklung, Test und Review. Die Skills bündeln Wissen, das sich auch für weitere Projekte nutzen lässt. Beim nächsten Vorhaben fängt niemand mehr bei null an.

Vom Experiment in den Arbeitsalltag

Genau um solche Fortschritte ging es bei der zweitägigen FORUM-Software-Tagung im Raum Berlin. Geschäftsführer und CTOs der Softwarebeteiligungen kamen zusammen, dazu mehrere Gastunternehmen, mit denen FORUM über mögliche Nachfolgelösungen im Austausch ist.

Auch brain-SCC zeigte, wie schnell aus ersten Versuchen eine neue Arbeitsweise werden kann. Innerhalb von acht Wochen weitete sich der Einsatz von Coding Agents auf das gesamte Entwicklerteam aus. Damit hat das Unternehmen bereits eine vollständig KI-gestützt entwickelte Anwendung produktiv im Einsatz.

Die Frage war deshalb längst nicht mehr nur, ob KI die Softwareentwicklung verändert. Viel wichtiger war: Wie werden aus einzelnen Experimenten belastbare Abläufe, die im Alltag funktionieren?

Fortschritt oder nur eine gute Demo?

Besonders viel Resonanz fand das von FORUM entwickelte AI Black Belt System. Es soll eine einfache Frage beantworten: Wo steht ein Unternehmen beim agentischen Coding tatsächlich?

Denn neue Lizenzen, erste Piloten und gute Demos wirken schnell wie Fortschritt. Das System schaut deshalb genauer hin: auf messbare Daten, konkrete Arbeitsergebnisse und strukturierte Gespräche.

Am Ende geht es nicht um die Einstufung selbst, sondern darum, welche nächsten Schritte ein Unternehmen wirklich weiterbringen.

Wer offen teilt, lernt schneller

Nach dem ersten Tag ging es gemeinsam nach Berlin, zur Führung durch die Kuppel des Reichstags und anschließend zum Abendessen.

Gerade abseits der Vorträge entstehen oft die wertvollsten Gespräche. Wenn ein Unternehmen offen zeigt, was funktioniert hat und was nicht, können andere direkt davon profitieren und müssen nicht jeden Fehler selbst machen.

Genau das ist der Ansatz von FORUM: die Beteiligungen bei der Umsetzungn unterstützen - mit Tagungen, Hackathons und Audits.

Am Ende zählt für uns deshalb nicht die spektakulärste Demo. Entscheidend ist, ob daraus tatsächlich bessere Produkte und schnellere Entwicklung entstehen.

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