Zum Inhalt springen
Vier Geschäftsleute sitzen an einem Konferenztisch und lauschen einem Sprecher.

Family Equity

Beteiligungsmodell

Family Equity einfach erklärt

Family Equity bezeichnet Beteiligungen von Unternehmerfamilien oder Family Offices an Unternehmen, häufig im Mittelstand.

Im Unterschied zu klassischen Private-Equity-Investoren investieren Family Equity Investoren in der Regel nicht über Fonds mit festen Laufzeiten. Statt eines schnellen Weiterverkaufs steht die langfristige Entwicklung eines Unternehmens im Mittelpunkt.

Viele Family Equity Investoren verfügen selbst über Erfahrung im Aufbau und in der Führung von Unternehmen. Dadurch entsteht häufig eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit Unternehmern und Management.

Das Bild zeigt einen Herrn in einem blauen Hemd durch ein Handbuch blättern.
Im Zentrum des Bildes sind zwei Männer im Anzug zu sehen. Diese schütteln sich die Hände und lächeln sich an.
Perspektive für Unternehmer

Warum Family Equity besonders für den Mittelstand geeignet isT

Zahlreiche mittelständische Unternehmen sind über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte gewachsen. Sie wurden stark von den Unternehmern geprägt, die sie gegründet und aufgebaut haben.

Wenn ein neuer Gesellschafter einsteigt oder zusätzliches Kapital benötigt wird, geht es deshalb nicht nur um den Preis. Für viele Unternehmer ist entscheidend, mit welchem Partner sich das Unternehmen langfristig weiterentwickeln lässt.

Viele Unternehmer suchen Investoren, die:

  • unternehmerische Entscheidungen nachvollziehen können
  • eine langfristige Perspektive verfolgen
  • Management und Unternehmenskultur respektieren
  • strategische Entwicklung unterstützen.

Family Equity Investoren erfüllen häufig genau diese Erwartungen, weil sie selbst unternehmerisch geprägt sind und nicht an kurze Investitionszyklen gebunden sind.

Wann Family Equity sinnvoll sein kann

Unternehmer beschäftigen sich häufig mit Family Equity, wenn sie einen Investor suchen, der nicht nur Kapital bereitstellt, sondern das Unternehmen langfristig begleitet. Typische Situationen sind zum Beispiel:

Wachstumsphase

Das Unternehmen entwickelt sich erfolgreich weiter und benötigt zusätzliches Kapital für Investitionen oder Expansion.

Langfristiger Investor gesucht

Unternehmer möchten einen Partner, der nicht auf einen schnellen Weiterverkauf ausgerichtet ist.

Management bleibt an Bord

Unternehmer und Management wollen weiterhin Verantwortung tragen und das Unternehmen gemeinsam mit einem Investor weiterentwickeln.

Strategische Weiterentwicklung

Ein zusätzlicher Gesellschafter soll neue Perspektiven, Erfahrung und Stabilität in die Unternehmensentwicklung einbringen.

Kapitalbeteiligung im Vergleich

Unterschied zwischen Family Equity und Private Equity

Family Equity wird häufig mit klassischen Private-Equity-Investitionen verglichen. Beide Modelle stellen Unternehmen Kapital zur Verfügung, unterscheiden sich jedoch deutlich in Struktur und Perspektive.

Family Equity
Private Equity
Kapital von Unternehmerfamilien oder Family Offices
Fondsstruktur mit begrenzter Laufzeit
Langfristig verfügbares Kapital
Investitionen folgen Fondszyklen
Langfristiger Beteiligungshorizont
Exit nach wenigen Jahren üblich
Fokus auf stabile Unternehmensentwicklung
Fokus auf Rendite innerhalb eines Fondszyklus
Investoren häufig mit eigener unternehmerischer Erfahrung
Investoren meist ohne eigene Unternehmerhistorie

Nachfolge strukturiert angehen

Wie Sie die passende Beteiligungslösung finden

Da sich die am Markt verfügbaren Nachfolgelösungen deutlich unterscheiden, empfiehlt sich ein strukturiertes Vorgehen bei der Auswahl des passenden Investors.

EntstehunG

Warum sich Family Equity als Investmentmodell entwickelt hat

Viele mittelständische Unternehmer stehen im Laufe der Zeit vor der Frage, wie sich die Eigentümerstruktur ihres Unternehmens langfristig entwickeln soll. In Deutschland suchen jedes Jahr tausende Familienunternehmen eine Nachfolgelösung oder einen neuen Gesellschafter.

In vielen Fällen standen Unternehmer bisher vor allem vor zwei Optionen: dem Verkauf an strategische Käufer oder an Private-Equity-Investoren. Family Equity hat sich in den letzten Jahren zunehmend als dritte Alternative etabliert.

Ein Grund dafür liegt auch in der Herkunft vieler Family Offices. Sie entstehen häufig, wenn Unternehmer ihr eigenes Unternehmen verkauft haben und ihr Kapital anschließend langfristig investieren. Dadurch bringen viele Family Equity Investoren nicht nur Kapital, sondern auch eigene unternehmerische Erfahrung mit.

Für viele Unternehmer entsteht so eine Beteiligungsform, die Kapital mit einer unternehmerischen Perspektive verbindet und stärker auf Kontinuität und langfristige Entwicklung ausgerichtet ist.

regatta race as family equity symbol
Türschild des Forum Family Office.
Partnerschaft

FORUM als Family Equity Investor

FORUM beteiligt sich als Family Equity Investor an mittelständischen Unternehmen und begleitet deren Entwicklung langfristig.

Das Kapital stammt von einer Münchner Unternehmerfamilie und wird mit einer langfristigen Perspektive investiert. Im Mittelpunkt steht dabei nicht der kurzfristige Verkauf eines Unternehmens, sondern dessen nachhaltige Weiterentwicklung.

Neben Kapital bringt FORUM auch eigene unternehmerische Erfahrung ein. Die Zusammenarbeit mit Unternehmern und Management erfolgt partnerschaftlich und mit Blick auf die langfristige Entwicklung des Unternehmens.

Viele mittelständische Unternehmer suchen Investoren, die ihre unternehmerische Denkweise verstehen und Entscheidungen nicht ausschließlich aus finanzieller Sicht betrachten. Genau auf diesem Verständnis basiert der Family-Equity-Ansatz von FORUM.

FAQs zu Family Equity