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Investment-Philosophie FORUM

Die Value Investing-Philosophie der FORUM-Gruppe

FORUM folgt den Prinzipien des Value Investing, das von Benjamin Graham in den 1930er Jahren begründet wurde: Kern ist eine möglichst objektive Abschätzung des „inneren Wertes" eines Unternehmens – unabhängig vom Börsenkurs. Das Konzept der Sicherheitsmarge fordert, dass ein Investment in ein Unternehmen nur getätigt werden sollte, wenn der Aktienkurs unter diesem inneren Wert liegt. Das ursprüngliche Konzept von Benjamin Graham wurde von anderen Value-Investoren weiterentwickelt, am bekanntesten ist wohl Warren Buffett. FORUM verfolgt einen eigenen Ansatz, der sich an der Investmentphilosophie von Berkshire Hathaway orientiert.

Value Investing nach Warren Buffett

Als einer der erfolgreichsten Value-Investoren weltweit ist Warren Buffett das prägende Gesicht dieser Anlagestrategie. Er hat mit seinem Unternehmen Berkshire Hathaway gezeigt, wie dauerhaft hohe Renditen durch Value Investing erzielt werden können. Seine Vorgehensweise lässt sich wie folgt zusammenfassen:

  • Langfristige Unternehmensbeteiligung: Buffett kauft nicht bloß Aktien, sondern erwirbt Anteile an Unternehmen, die er langfristig halten möchte.
  • Klare Auswahlkriterien: Qualitätsunternehmen mit starken Wettbewerbsvorteilen, zuverlässigem Management und soliden Zahlen stehen im Fokus.
  • Vertrauen in langfristige Trends: Kurzfristige Kursausschläge sind für ihn nebensächlich – entscheidend ist das nachhaltige Wachstum.

Diese Prinzipien haben die Strategie weltweit bekanntgemacht. Wer sich intensiver damit auseinandersetzen möchte, erfährt in den Veröffentlichungen der FORUM Gruppe mehr über Hintergründe, Methoden und Anwendungsbeispiele.

Die Strategie der FORUM Gruppe

Die FORUM Gruppe setzt seit Jahren erfolgreich auf Value Investing. Dabei konzentriert sich das Team auf sorgfältig ausgewählte Unternehmen mit klaren Wettbewerbsvorteilen, einer robusten Bilanz und einem überzeugenden Management. Anstatt auf kurzfristige Trends zu reagieren, bleibt die Strategie stets langfristig ausgerichtet und verantwortungsbewusst.

  • Eigene Investments: Die FORUM Gruppe investiert selbst in Märkte und Unternehmen, bei denen das Chance-Risiko-Verhältnis langfristig überzeugt.
  • Konsequente Umsetzung: Im Fokus stehen Unternehmensbesuche und ein tiefer Einblick in Geschäftsmodelle. Ein diszipliniertes Vorgehen ermöglicht es, Marktstimmungen auszusitzen und ruhig zu bleiben, wenn andere panisch verkaufen.

Unsere Value Investing Grundsätze

  • Innerer Wert als Fundament: „Value is what you get, price is what you pay"
  • Tiefgehende fundamentale Analyse: „Know what you own", „Internal Compounding"
  • Konzentration des Portfolios: Buffetts „20-Punch-Card"-Ansatz
  • Geduld: Warten auf die richtige Gelegenheit
  • Risikodefinition: Risiko wird als dauerhafter Kapitalverlust verstanden, nicht als Volatilität

Unsere Investment-Strategie

Im Rahmen unserer Strategie verfolgen wir einen Qualitätsfokus: Unser Ziel ist es, herausragende Unternehmen zu identifizieren und langfristig zu halten. Dies umfasst eine Kombination aus:

  • Hoher Kundenbindung und wiederkehrenden Erträgen
  • Exzellenten Skalierungseffekten und kapitalarmem Geschäftsmodell
  • Führendem oder sogar weltklasse Management
  • Geduld: Warten auf die richtige Gelegenheit

Die Ergebnisse sprechen für sich

Die durchschnittlichen Renditen der FORUM Gruppe lagen in den vergangenen Jahren über dem Marktniveau. Genaue Zahlen und aktuelle Entwicklungsgrafiken finden Sie auf der Seite Ergebnisse. Dort können Sie sich ein umfassendes Bild von den Renditen machen.

Veröffentlichungen und vertiefende Einblicke

Wer tiefer in die Strategie der FORUM Gruppe einsteigen möchte, findet weiterführende Fachbeiträge, Interviews und Marktanalysen unter Veröffentlichungen. Dort wird ein detaillierter Einblick in die Bewertungsmethoden gegeben, ergänzt durch aktuelle Marktbeobachtungen und Erfahrungsberichte.

"It's far better to buy a wonderful company at a fair price, than a fair company at a wonderful price."
― Warren Buffett

FAQs Value Investing

Unter Value Investing versteht man das Bestreben, Unternehmen zu erwerben, deren innerer Wert über dem aktuellen Marktpreis liegt. Wer diese Diskrepanz erkennt, hat die Chance auf eine potenzielle Unterbewertung zu setzen und langfristigvom Kursanstieg zu profitieren.

  • Analyse der Fundamentaldaten: Kennzahlen wie Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) oder der free Cashflow stehen im Mittelpunkt.
  • Sicherheitsmarge: Ein Kauf unterhalb des geschätzten inneren Werts schafft Puffer gegen Kursrückgänge und sorgt für höhere Renditechancen.
  • Langfristiger Anlagehorizont: Anders als bei kurzfristigen Spekulationen bleiben Value-Investoren oft mehrere Jahre investiert und verlassen sich darauf, dass sich der wahre Wert eines Unternehmens im Zeitverlauf durchsetzt.

Eine direkte und gängige deutsche Übersetzung für "Value Investing" gibt es nicht, da der Begriff in der Finanzwelt meist in der englischen Form verwendet wird. Allerdings gibt es einige Umschreibungen, die das Konzept treffend beschreiben:

  • "Substanzwert-Investieren" – hebt hervor, dass es um den inneren Wert eines Unternehmens geht.
  • "Wertorientiertes Investieren" – betont, dass Anleger nach unterbewerteten Aktien suchen.
  • "Investieren in unterbewertete Unternehmen" – eine beschreibende, aber weniger griffige Variante.
  • "Langfristiges wertbasiertes Investieren" – könnte als Erklärung dienen, wenn der englische Begriff vermieden werden soll.

In der Praxis wird aber auch im Deutschen meist einfach "Value Investing" gesagt.

Der „20-Punch-Card"-Ansatz von Warren Buffett ist eine Metapher für eine disziplinierte, langfristige Anlagestrategie. Er bedeutet, dass ein Investor sich vorstellen sollte, er dürfe in seinem gesamten Leben nur 20 Investitionsentscheidungen treffen – ähnlich einer Lochkarte (Punch Card) mit nur 20 Stanzmöglichkeiten.

Kernaussagen dieses Ansatzes:

  • Qualität vor Quantität: Anleger sollen sich nur auf ihre besten Ideen konzentrieren, anstatt viele durchschnittliche Investitionen zu tätigen.
  • Langfristiges Denken: Man sollte Unternehmen auswählen, die dauerhaft erfolgreich sein können, anstatt auf kurzfristige Gewinne zu spekulieren.
  • Gründliche Analyse: Da man nur sehr wenige Investitionen tätigt, sollte jede Entscheidung fundiert und gut durchdacht sein.
  • Geduld und selektives Handeln: Viele Investoren handeln zu oft und überhastet. Der 20-Punch-Card-Ansatz zwingt dazu, nur in die allerbesten Gelegenheiten zu investieren.
  • Konsequenzen bewusster machen: Wenn jede Investition eine der wenigen „Schläge" auf der Karte verbraucht, überlegt man sich zweimal, ob sie wirklich lohnenswert ist.

Buffett sagt damit: Würden sich Investoren auf wenige, exzellente Unternehmen fokussieren und diese langfristig halten, wäre ihre Rendite viel höher, als wenn sie ständig kaufen und verkaufen. Praxisbezug: Er selbst hat mit diesem Prinzip Unternehmen wie Coca-Cola, Apple oder American Express gekauft und über Jahrzehnte gehalten – mit enormem Erfolg.

Die Value-Strategie basiert auf der Identifikation und dem Erwerb von unterbewerteten Unternehmen mit soliden Fundamentaldaten. Investoren analysieren dabei Faktoren wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV), die Dividendenrendite und die finanzielle Stabilität des Unternehmens. Ziel ist es, Aktien von Unternehmen zu erwerben, deren Marktpreis unter ihrem inneren Wert liegt, um von einer zukünftigen Wertsteigerung zu profitieren.

Ein prominentes Beispiel für die erfolgreiche Anwendung der Value-Strategie ist Warren Buffett, der mit seinem Unternehmen Berkshire Hathaway langfristig hohe Renditen erzielt hat. Buffett betont die Bedeutung der Sicherheitsmarge und investiert bevorzugt in Qualitätsunternehmen mit starken Wettbewerbsvorteilen, zuverlässigem Management und soliden Finanzen.

Sehen sie hier die ergebnisse von FORUMS Value investing Strategie